Verantwortlich: Maja Ramsauer
Bereitgestellt: 31.12.2025
reformiert.lokal 1.1 - «Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung»
Die neuste Ausgabe der Gemeindeseite reformiert.lokal der Kirchgemeinden Hombrechtikon und Stäfa finden Sie in Ihrem Briefkasten.
Bitte beachten Sie, dass in der aktuellen Version des reformiert.lokal 1.1. die Angaben auf dem Stand bei Redaktionsschluss per 3. Dezember 2025 beruhen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Website über aktuelle Gottesdienste und Veranstaltungen.
Bitte beachten Sie, dass in der aktuellen Version des reformiert.lokal 1.1. die Angaben auf dem Stand bei Redaktionsschluss per 3. Dezember 2025 beruhen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Website über aktuelle Gottesdienste und Veranstaltungen.
Maja Ramsauer,
Sie können die aktuelle Ausgabe » hier als Online-Version lesen.
«Ich wünsche Ihnen und Euch allen von Herzen ein gutes, gesundes, glückliches und gesegnetes Neues Jahr 2026!»
Jedes Jahr begleitet uns eine Jahreslosung, ein Bibelspruch. Für das Jahr 2026 lautet sie:
Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung, 21, 5
Wer kennt diesen Spruch aus der Bibel nicht? Er klingt doch so verheissungsvoll, so zuversichtlich. Eines Tages wird Gott eingreifen und alles wird gut werden. Die ganze mühsame Welt mit allen ihren Kriegen, Konflikten, mit ihren Stürmen, Bränden, den abgeholzten Regenwäldern und den Bergstürzen wird neu werden, wenn Gott eingreift. Das ist doch eine wunderbare Zusage! Unsere Perspektive ist, dass wir eine Welt erleben, die sich von der ursprünglichen Schöpfung so weit entfernt hat, dass sie nach Meinung vieler eine Neuauflage nötig hat. Doch dann stellt sich die Frage: Was soll ich in der Zwischenzeit als Mensch tun? Soll ich mich in einen möglichst bequemen Sessel setzen mit einer guten Tasse Tee in der Hand und einfach einmal abwarten? Gott wird es schon richten?
Ist es wirklich so, dass mich die Zusage Gottes davon befreit, selbst etwas zu tun? Die Ärmel nach oben zu krempeln, zuerst ganz privat im eigenen Leben aufzuräumen. Die ganz persönlichen dunklen Ecken, die ich lieber nicht sehen will, anzusehen und es darin hell werden zu lassen? Oder auf jemanden zuzugehen, der mir vielleicht nicht so besonders sympathisch ist? Oder könnte es nicht auch heissen, mit jemandem Frieden zu schliessen, mit dem ich mich heftig gestritten und nie versöhnt habe? Oder könnte es auch heissen, mit sich selbst Frieden zu schliessen, und das zu akzeptieren, was im eigenen Leben möglich ist und vor allem: was eben nicht möglich ist? Wäre das nicht auch schon ein Weg zu einer neuen Welt?
Dass die Welt neu werden kann, hat doch auch mit uns zu tun: Wir sind Bauleute Gottes, das Fundament ist mit Jesus Christus gelegt und wir dürfen – und sollen auch – darauf und in seinem Geist weiterbauen. Anderseits dürfen wir auch auf die Botschaft aus der Offenbarung vertrauen, dass alles neu werden wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein tatkräftiges und erfüllendes Neues Jahr 2026!
Ihre Cornelia Bizzarri
Cornelia Bizzarri
Eichtlenstrasse 12
8712 Stäfa
043 543 96 67
Frühere Ausgaben:
«Ich wünsche Ihnen und Euch allen von Herzen ein gutes, gesundes, glückliches und gesegnetes Neues Jahr 2026!»
Jedes Jahr begleitet uns eine Jahreslosung, ein Bibelspruch. Für das Jahr 2026 lautet sie:
Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung, 21, 5
Wer kennt diesen Spruch aus der Bibel nicht? Er klingt doch so verheissungsvoll, so zuversichtlich. Eines Tages wird Gott eingreifen und alles wird gut werden. Die ganze mühsame Welt mit allen ihren Kriegen, Konflikten, mit ihren Stürmen, Bränden, den abgeholzten Regenwäldern und den Bergstürzen wird neu werden, wenn Gott eingreift. Das ist doch eine wunderbare Zusage! Unsere Perspektive ist, dass wir eine Welt erleben, die sich von der ursprünglichen Schöpfung so weit entfernt hat, dass sie nach Meinung vieler eine Neuauflage nötig hat. Doch dann stellt sich die Frage: Was soll ich in der Zwischenzeit als Mensch tun? Soll ich mich in einen möglichst bequemen Sessel setzen mit einer guten Tasse Tee in der Hand und einfach einmal abwarten? Gott wird es schon richten?
Ist es wirklich so, dass mich die Zusage Gottes davon befreit, selbst etwas zu tun? Die Ärmel nach oben zu krempeln, zuerst ganz privat im eigenen Leben aufzuräumen. Die ganz persönlichen dunklen Ecken, die ich lieber nicht sehen will, anzusehen und es darin hell werden zu lassen? Oder auf jemanden zuzugehen, der mir vielleicht nicht so besonders sympathisch ist? Oder könnte es nicht auch heissen, mit jemandem Frieden zu schliessen, mit dem ich mich heftig gestritten und nie versöhnt habe? Oder könnte es auch heissen, mit sich selbst Frieden zu schliessen, und das zu akzeptieren, was im eigenen Leben möglich ist und vor allem: was eben nicht möglich ist? Wäre das nicht auch schon ein Weg zu einer neuen Welt?
Dass die Welt neu werden kann, hat doch auch mit uns zu tun: Wir sind Bauleute Gottes, das Fundament ist mit Jesus Christus gelegt und wir dürfen – und sollen auch – darauf und in seinem Geist weiterbauen. Anderseits dürfen wir auch auf die Botschaft aus der Offenbarung vertrauen, dass alles neu werden wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein tatkräftiges und erfüllendes Neues Jahr 2026!
Ihre Cornelia Bizzarri
Cornelia Bizzarri
Eichtlenstrasse 12
8712 Stäfa
043 543 96 67
Frühere Ausgaben:
reformiert.lokal 12.1 - «Ein Bild, in dem die Zeit stillsteht»
reformiert.lokal 11.1 - «Ist Gott ein Mann?»
reformiert.lokal 10.1 - «Macht nur die Augen auf – alles ist schön!»
reformiert.lokal 9.1 - Bringt Social Media die Kirchgemeinde näher zusammen?
reformiert.lokal 8.1 - Freude mit Kindern in der Kirche
reformiert.lokal 7.1 - Ferien – Mußezeit und Musenzeit
reformiert.lokal 6.1 - Konfirmation – warum eigentlich?
reformiert.lokal 5.1 - Wer regiert hier eigentlich?
reformiert.lokal 4.1 - Warum Ostern so aktuell und wichtig ist
reformiert.lokal 3.1 - Kirchenpfleger:in – ein Amt für mich?
reformiert.lokal 2.1 - Das Kirchenjahr
reformiert.lokal 1.1 - Ich wünsche Ihnen und Euch allen von Herzen ein gutes, gesundes, glückliches
reformiert.lokal 11.1 - «Ist Gott ein Mann?»
reformiert.lokal 10.1 - «Macht nur die Augen auf – alles ist schön!»
reformiert.lokal 9.1 - Bringt Social Media die Kirchgemeinde näher zusammen?
reformiert.lokal 8.1 - Freude mit Kindern in der Kirche
reformiert.lokal 7.1 - Ferien – Mußezeit und Musenzeit
reformiert.lokal 6.1 - Konfirmation – warum eigentlich?
reformiert.lokal 5.1 - Wer regiert hier eigentlich?
reformiert.lokal 4.1 - Warum Ostern so aktuell und wichtig ist
reformiert.lokal 3.1 - Kirchenpfleger:in – ein Amt für mich?
reformiert.lokal 2.1 - Das Kirchenjahr
reformiert.lokal 1.1 - Ich wünsche Ihnen und Euch allen von Herzen ein gutes, gesundes, glückliches

