Gute Betreuung im Alter in Stäfa: Finanzierung von Betreuung im Alter

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Wer Ergänzungsleistungen zur AHV bezieht, kann seit Anfang 2025 auch Betreuungsleistungen finanzieren lassen. In Stäfa informierten Fachleute über Voraussetzungen und Antragsverfahren.
Monika Kaspar,
Die Projektgruppe "Gut betreut im Alter in Stäfa" lud am 17. November zur Informationsveranstaltung ins Forum Kirchbühl ein. Rentnerinnen und Rentner sowie Interessierte erhielten in Kurzreferaten wertvolle Hinweise zur Finanzierung von Unterstützung im Alter.
Es wurden die zentralen Finanzierungsquellen AHV, Pensionskasse und private Vorsorge vorgestellt und die Voraussetzungen zum Bezug von Ergänzungsleistungen (Zusatzleistungen) erklärt.

In den Referaten von Irene Hämmig (Sicherheitsdirektion Zürich) und Tobias Rametta (Abteilung Sozialversicherungen Wetzikon) wurden die Ziele des Kantons zur Finanzierung der Betreuung bei Ergänzungsleistungen aufgezeigt und deren Auswirkungen und Umsetzung in Wetzikon und im Bezirk Hinwil insgesamt illustriert.
Die konkreten Beratungs- und Abklärungsangebote der Gemeinde Stäfa stellten Ueli Bettschen, Emina Ahmadova, Sabrina Schipani und Tanja Blickenstorfer dar. Gemeinderätin Andrea Kuhn-Senn informierte über neue Entwicklungen und geplante Massnahmen der Gemeinde Stäfa im Bereich "Alter in Stäfa".

In der abschliessenden Runde wurden praxisnahe Fragestellungen behandelt, etwa zu Ansprüchen auf Ergänzungsleistungen oder zur Beantragung von Hilflosenentschädigung. Dabei wurden besonders die gut zugänglichen Informationen zu diesen Themen und die Bedeutung einer gesicherten Finanzierung hervorgehoben. Es wurde betont, dass grosser Handlungsbedarf bei der Betreuung älterer Menschen besteht.

Die Impulsveranstaltung zeigte, wie zentral Information, Beratung und gemeinsames Engagement für eine gute Betreuung im Alter und der konstruktive Austausch von Fachpersonen und Betroffenen sind.