2026
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Verantwortlich: Ursula Pernet
Bereitgestellt: 09.05.2026
Im Übrigen übertrifft er in seinem Wüten sich selber. Mit diesen Worten schrieb Heinrich Bullinger am 12. Oktober 1543 an Martin Bucer über Martin Luther, der über die Zürcher Reformierten als Ungläubige und Lästerer schimpfte, die dem Strafgericht Gottes anheimfallen werden. Die reformatorischen Auseinandersetzungen waren hitzig und die Fronten oft verhärtet.
Doch mitten in diesen «heissen Zeiten» wirkte in Zürich eine ganz andere Persönlichkeit: Heinrich Bullinger, der Nachfolger von Huldrych Zwingli. Während Zwingli und Luther bis heute vielen ein Begriff sind, ist Bullinger fast vergessen – zu Unrecht. Über Jahrzehnte prägte er die Zürcher Kirche (1531-1575), führte die Reformation weiter und sorgte dafür, dass aus Aufbruch auch Bestand wurde.
Bullinger war kein Mann der grossen Schlagworte. Seine Stärke lag im Verbinden statt Spalten. Er suchte das Gespräch – mit Reformierten, Lutheranern, Katholiken und der Politik. Gerade in theologischen Konflikten setzte er auf Verständigung und Versöhnung, ohne dabei seine Überzeugungen preiszugeben. So wurde er zu einem der großen Netzwerker der Reformation in Europa, der eine überwältigende Briefkorrespondenz pflegte (um 12000 Briefe von und an Bullinger sind überliefert).
Was können wir heute von einem lernen, der in aufgewühlten Zeiten Ruhe bewahrte und Brücken baute?
Herzliche Einladung zu unserer Erwachsenenbildungsveranstaltung mit Pfarrerin Monika Götte.
Dies ist eine Veranstaltung ohne Anmeldung.
Dieser Link führt sie zum Anlass: » Besuch des Klosters Kappel mit aktueller Bullinger-Ausstellung
Doch mitten in diesen «heissen Zeiten» wirkte in Zürich eine ganz andere Persönlichkeit: Heinrich Bullinger, der Nachfolger von Huldrych Zwingli. Während Zwingli und Luther bis heute vielen ein Begriff sind, ist Bullinger fast vergessen – zu Unrecht. Über Jahrzehnte prägte er die Zürcher Kirche (1531-1575), führte die Reformation weiter und sorgte dafür, dass aus Aufbruch auch Bestand wurde.
Bullinger war kein Mann der grossen Schlagworte. Seine Stärke lag im Verbinden statt Spalten. Er suchte das Gespräch – mit Reformierten, Lutheranern, Katholiken und der Politik. Gerade in theologischen Konflikten setzte er auf Verständigung und Versöhnung, ohne dabei seine Überzeugungen preiszugeben. So wurde er zu einem der großen Netzwerker der Reformation in Europa, der eine überwältigende Briefkorrespondenz pflegte (um 12000 Briefe von und an Bullinger sind überliefert).
Was können wir heute von einem lernen, der in aufgewühlten Zeiten Ruhe bewahrte und Brücken baute?
Herzliche Einladung zu unserer Erwachsenenbildungsveranstaltung mit Pfarrerin Monika Götte.
Dies ist eine Veranstaltung ohne Anmeldung.
Dieser Link führt sie zum Anlass: » Besuch des Klosters Kappel mit aktueller Bullinger-Ausstellung



