Kirchenpflegewahlen 2022

Behördenwahlen 2022
Legislaturperiode 2022– 2026 | 1. Wahlgang am 15.Mai 2022

Die Kandidierenden für das Präsidium* und die Kirchenpflege der
evang.- ref. Kirche Stäfa-Hombrechtikon 2022 – 2026 stellen sich vor:

Gruppenbild_s (Foto: Maja Ramsauer)

Für die Kirchenpflege und das Präsidium

Cornelia-Bizzarri-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Cornelia Bizzarri Kuhn (1953)

lic.iur & BTheol / Juristin

Stäfa, Präsidentin neu,
bisher (Vize-Präsidium)



Persönlich
Seit Mitte 2018 engagiere ich mich in der Kirchenpflege. Ich habe die Ressorts Finanzen, Personal und das Vizepräsidium inne. – Kirchenpfleger* in zu sein, wird niemandem in die Wiege gelegt. Man muss sich viel Fachwissen aneignen und immer bereit sein, Neues zu lernen. Die Kirchenpflege ist eine Behörde mit vielen strategischen Aufgaben und nicht mit dem Vorstand eines Vereins vergleichbar! Eine Kirchgemeinde ist ein Gemeinwesen mit demokratischen Spielregeln und einem klaren gesetzlichen Rahmen. − Ich bin froh, dass ich in meiner Arbeit als Kirchenpflegerin auf fundierte berufliche Erfahrung als Führungsperson in Verwaltung und Privatwirtschaft und auf mein juristisches Wissen zurückgreifen kann. Wichtig ist auch, dass die Kirchenpflege als Team gut zusammenarbeiten kann, denn Kirchenpflege ist Teamwork! Auch hier ist es gut, wenn man zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen in der Behörde stets konstruktive und einvernehmliche Lösungen sucht und sich gegenseitig unterstützt.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Seit dem 1.1.2022 sind die Kirchgemeinden Hombrechtikon und Stäfa eine neue, grosse Kirchgemeinde. Vor einiger Zeit wurde der Slogan geprägt: «Wir sind Kirche!» Dieser Slogan hat mich in meiner Arbeit begleitet und ist auch mein zukünftiges Ziel. Wir sind Kirche! Wir haben uns zusammengeschlossen, um zusammen Kirche zu sein. Das ist mein Ziel für die kommende Legislaturperiode. Kirche zu sein ist viel mehr als zwei schöne Kirchengebäude zu haben, sondern heisst, Gemeinde und Gemeinschaft zu leben. Auf diesem Weg will ich zusammen mit der ganzen Gemeinde unterwegs sein. Sicher kennen Sie den Begriff «Ecclesia», Lateinisch für «Kirche». Das Wort ist eigentlich Griechisch und heisst «Volksversammlung», ein Zusammenkommen aller Bürger*innen. – Wenn wir nun Kirche sein wollen, eine Gemeinde aller, dann heisst das, dass alle dazugehören. Es soll keine Rolle spielen, wie jung oder alt jemand ist, woher er oder sie kommt, welche Interessen er oder sie hat, wie religiös jemand ist, ob jemand die Existenz Gottes in Frage stellt, ob die Bibel tägliche Lektüre ist oder ein weitgehend unverständlicher Text. Alle gehören dazu. − Ich will beitragen, dass die Kirche Heimat für viele Menschen ist: Mit einem Klima der Offenheit, der Gesprächsbereitschaft, der Akzeptanz und der gegenseitigen Unterstützung.

Motivation
Kirche ist mir ein Anliegen. Ich habe die Kirchgemeinde Stäfa-Hombrechtikon ins Herz geschlossen und es ist mir wichtig, dass es ihr gut geht! Ich lebe mit meinem Mann seit gut 25 Jahren in Stäfa und die Gemeinde ist mir Heimat geworden. Dass Stäfa zur Heimat werden konnte, hat auch viel mit der Kirchgemeinde zu tun. Umso schöner ist es nun, dass es eine gemeinsame Kirchgemeinde Stäfa-Hombrechtikon gibt. Es ist mir ein Anliegen, dass die Kirche ein lebendiger Ort ist. Kirche soll sein wie eine Frühlingswiese – mit vielen bunten Blumen. Da will ich auch meinen Teil beitragen und als Präsidentin der Kirchenpflege Neues ermöglichen. Die gute und professionelle Arbeit in der Behörde soll helfen, Ressourcen in der Gemeinde für viele Vorhaben und Tätigkeiten bereitzustellen.


Peter-Meier-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Peter Meier -Leuenberger (1948)

Pensioniert

Stäfa, Präsident, neu




Persönlich
Durch meine achtjährige Tätigkeit als Präsident der Rechnungsprüfungskommission in Stäfa sowie mein aktives Einbringen in Freiwilligenarbeiten, Lektorendienst und Kirchenchor kennen mich viele Mitglieder der Kirchgemeinde Stäfa. Dabei lernte ich die diversen Bereiche der Kirche kennen und mit den Pfarrpersonen und Mitarbeitenden entstand eine gute Beziehung.Aufgewachsen bin ich in Zürich und wohne seit 18 Jahren im Seidenpark in Stäfa. Seit 48 Jahren bin ich mit Brigitta verheiratet; wir haben zwei verheiratete Kinder und fünf Enkelkinder. Das Zusammensein mit Familie und Freunden bereitet mir Freude, und als begeisterter Hobbykoch bekoche ich diese Kreise jeweils gerne. Nach der betriebswirtschaftlichen Ausbildung konnte ich in einem der bedeutendsten internationalen IT-Unternehmen eine fundierte berufliche Basis schaffen. Danach leitete ich während zwölf Jahren ein grosses internationales Beratungsunternehmen. Seit 1996 war ich als Quereinsteiger vorwiegend im Gesundheitswesen aktiv. Als Direktor und Vorsitzender der Geschäftsleitung eines öffentlich-rechtlichen Spitals waren meine Schwerpunkte Betriebswirtschaft/Finanzen, Prozessoptimierung, IT, Sanierung und Vorbereitung für die Fusion. Nach vielen Jahren als Direktor von Privatkliniken machte ich mich selbständig und konnte im Gesundheitswesen wie auch in verschiedenen christlichen Organisationen Mandate in den Bereichen Management auf Zeit, Sanierung, Optimierung der administrativen Prozesse, Finanzmanagement etc. meine berufliche Karriere abrunden. Ich bin ein Generalist und habe gelernt, mit den unterschiedlichsten Themen umzugehen. Das Wesentliche und die Zusammenhänge verstehe ich schnell. Deshalb ist es auch nicht entscheidend, von welchem beruflichen Hintergrund man herkommt. Als Präsident in der neuen Kirchgemeinde möchte ich meinen grossen Erfahrungsschatz gerne einbringen. Mit meinem persönlichen Glauben und der grundsätzlichen Eignung werde ich mich dafür einsetzen, dass die Pfarrleute und Mitarbeitenden optimal von der Kirchenpflege unterstützt werden. Ich fühlte mich bis anhin in der Kirche Stäfa gut beheimatet, und es liegt mir am Herzen, dass das auch in der grösseren Gemeinschaft so bleiben kann.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Die Stimmbürger haben der Fusion der Kirchen Stäfa und Hombrechtikon zugestimmt. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass diese Zusammenlegung nun rasch möglichst in die Tat umgesetzt wird, und zwar nicht nur juristisch und administrativ, sondern auch menschlich. Die bestehenden, guten Aktivitäten beidseits sollen eingebracht und Gräben zugeschüttet werden, damit eine wirklich geeinte Glaubensgemeinschaft entsteht. Junge Menschen und Familien sollen mit einem interessanten Angebot angesprochen und zum Mitmachen motiviert werden. Auch der nachhaltige Umgang mit den finanziellen Mitteln unserer Steuerzahler und der sinnvolle Einsatz der personellen Ressourcen sollen Priorität haben in meiner Tätigkeit als Präsident der Kirchenpflege.

Motivation
Mein reichhaltiges Erfahrungsspektrum möchte ich in den Dienst der Kirchgemeinde Stäfa-Hombrechtikon stellen und mich einsetzen für das erfolgreiche Zusammenlegen der beiden Kirchgemeinden sowie die Erneuerung der Kirchgemeinde.

Für die Kirchenpflege

Ursula-Brunner-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Ursula Brunner (1947)

engagierte Kirchenfrau seit 1978 (pensioniert)

Stäfa, neu




Persönlich
Mein Erstberuf war Modezeichnerin/Modellistin. Das war mir bald zu wenig sinnerfüllt. Ich hatte mit 27 Jahren den Übertritt in die Reformierte Kirche vollzogen. Das war der Auftakt mich in dieser Kirche über all die Jahre aktiv zu beteiligen. 15 Jahre karitative Arbeit als Familienfrau, während der Zeit meines Exmannes als Sigrist. Danach 22 Jahre Erwerbsarbeit. In allen meinen Tätigkeiten war und ist mein Profil: Engagement mit Herz, Geist und Hand, Enthusiasmus und Kreativität. Lernen um mich und meine Gaben weiter zu entwickeln, ist meine Triebfeder. Von aktiver Sonntagschularbeit, zum Religionsunterricht an der Oberstufe, Jugendarbeit. Erwachsenenbildung, oder Meditationsseminare zur Einführung der christlichen Meditation. Als zivile Oberin, Leitung der Diakoniegemeinschaft, in der Diakonie Bethanien bereicherte mein Wirken die Methode und Ausbildung der Mediation am IEF. Führungsaufgabe, Erwachsenenbildung und Diakonie gaben sich die Hand in diesem facettenreichen Aufgabenbereich. Eine zweite Liebe führte zur Heirat mit Hannes Brunner. Bis 2015 in Maur wohnhaft, dann Umzug nach Stäfa. In Stäfa habe ich eine wundervolle Kirchgemeinde angetroffen. Das beglückte mich sehr!

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Ich möchte mich für die Diakonie und Erwachsenenbildung einsetzen. Diakonie ist ein wichtiger Grundstein unserer Kirche. Ebenso ist es mir ein Anliegen die Fusion zu einem gefreuten Zusammenwirken mitzugestalten. Als aktives Gemeindemitglied hatte ich Gelegenheit einige Facetten an Bedürfnissen der Gemeinde wahrzunehmen. Dazu ist mir wichtig die Ohren offen zu halten.

Motivation
In jeder Aufgabe war ich mit Herzblut tätig. Mit dieser Haltung möchte ich mich für den Aufbau der fusionierten Kirchgemeinde einsetzen und in positiver Zusammenarbeit mitwirken. Wenn ich einen Beitrag zur Erhaltung und kreativen Fortsetzung der Kirchgemeinde Stäfa-Hombrechtikon leisten könnte, würde mich das freuen.

Capaul-Monika-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Monika Capaul (1956)

Sozialpädagogin (pensioniert)

Stäfa, bisher




Persönlich
Ich bin Sozialpädagogin, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Grossmutter von zwei Enkelkindern. Viele Jahre habe ich im Sozialdepartement und im Schulamt der Stadt Zürich gearbeitet in der Betreuung von Schulkindern. In dieser Zeit habe ich auch mein Diplom gemacht in themenzentrierter Interaktion am Ruth Cohn Institute und für meine Tätigkeit als Leitung Betreuung das CAS Praxisausbildung und Personalführung an der ZHAW. Die Arbeit mit den Kindern und in verschiedenen Teams war ebenso herausfordernd wie erfüllend. Jetzt bin ich pensioniert und geniesse es, mehr Zeit zu haben. Zum Beispiel fürs Saxophon. Seit einigen Jahren bin ich Mitglied in der Verenamusik. Das Üben zu Hause und das Zusammenspiel bei den Proben macht mir Freude. Wegen schrumpfender Mitgliederzahlen haben wir uns mit der Harmonie Hombrechtikon in einer Spielgemeinschaft zusammengetan. Ja, und da gibt es Parallelen zum Zusammenschluss unserer beiden Kirchgemeinden: Auch hier geht es ums Zusammenspiel und auch hier müssen wir gemeinsam den richtigen Takt und das passende Tempo suchen und Harmonien finden, die uns weitertragen.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Grösser sind wir auch vielseitiger. Als Evangelisch- reformierte Kirchgemeinde sollen sich bei uns unterschiedliche Menschen mit ihren Bedürfnissen und Vorlieben wohlfühlen. Genauso wie Singfreudige in einem unserer Chöre willkommen sind, sollen sich Menschen in unseren Angeboten aufgehoben fühlen und einbringen können. Im Austausch mit anderen Beteiligten kann sich dann der Blick auftun auf neue Horizonte.

Motivation
Ich bin gerne unterwegs mit unseren engagierten Mitarbeitenden. Menschen mit verschiedenen Berufen und Begabungen setzen sich ein für Gemeindeglieder, diskutieren neue Ideen und planen Angebote. Kreativität, Realitätssinn und Ausdauer sind gefragt. Was dabei entsteht, erfüllt mich oft mit Freude und dazu leiste ich gerne meinen Beitrag.

Fischer-Claudia-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Claudia Fischer (1982)

Mutter/Hausfrau Sachbearbeiterin RW

Hombrechtikon, bisher




Persönlich
Mein Name ist Claudia Fischer, ich bin im Zürcher Weinland gross geworden und lebe seit zehn Jahren in Hombrechtikon. Die Liebe hat mich hierher gebracht. Mein Mann ist in Hombrechtikon aufgewachsen und wollte wieder zurück. Kein Wunder, es ist traumhaft hier! Mit meinem Mann und meinen zwei tollen Jungs wohnen wir am Rande von Hombrechtikon und somit schon fast in Stäfa. Der Frohberg ist für uns fast näher als der Dorfkern von Hombi, und ich fühle mich richtig wohl, da wo ich bin. 1 ½ Tage in der Woche arbeite ich in einem Altersheim in der Buchhaltung und schätze die Abwechslung zu meinem Alltag als Mutter und Hausfrau sehr. Seit zwei Jahren bin ich in der Kirchenpflege und habe gemerkt, wie schön es ist, etwas Gutes für die Gemeinde und die Gemeinschaft zu tun. Ich habe das «Fiire mit de Chliine» in Hombrechtikon wieder ins Leben gerufen und das «Kirche macht Kafi» im Bahnhöfli mit aufgebaut. In meinem Ressort in Hombrechtikon, den Finanzen, konnte ich mein Wissen und meine Erfahrungen in der Buchhaltung gut gebrauchen.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Aktuell bin ich fürs Ressort RPG zuständig, für den Religionsunterricht, was mir grosse Freude macht. Ich finde es wichtig, dass schon die Kinder und Jugendlichen mit der Kirche gross werden, denn sie sind unsere Zukunft.

Motivation
In der Zeit, in der ich jetzt in der Kirchenpflege bin, habe ich so viele tolle Menschen kennen und schätzen gelernt. Ich möchte das nicht missen und würde mich sehr gerne weiter mit grossem Engagement in der fusionierten Kirchgemeinde einbringen und helfen, gemeinsam zu wachsen und zusammenzuwachsen.


Barbara-Hirschi-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Barbara Hirschi (1970)

Master of Arts in Englisch, Klassenassistenz

Stäfa, neu




Persönlich
Ich bin in Stäfa aufgewachsen, habe hier die Schule besucht und wurde von Pfarrer Theophil Middendorp konfirmiert. Meine Ausbildung absolvierte ich im Bereich Tanz und Tanzpädagogik an der staatlichen Musikhochschule Heidelberg- Mannheim in Deutschland. Ich habe mehrere Jahre im Ausland gelebt und kehrte 2016 nach Stäfa zurück, zusammen mit meinen beiden Kindern, die inzwischen 16 und 18 Jahre alt sind. Neben der Familienarbeit absolvierte ich einen Master in englischer Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Zurzeit arbeite ich als Klassenassistentin und als Kursleiterin am Lernstudio in Winterthur. Parallel dazu absolviere ich das Lehrdiplom für Maturitätsschulen an der Universität Zürich. In meiner Freizeit erhole ich mich in der Natur beim Wandern, Schwimmen oder Skifahren. Zum Entspannen lese ich leidenschaftlich gerne oder höre Musik.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Die kommende Legislatur beinhaltet viele Herausforderungen bezüglich der Neuorganisation der Reformierten Kirchgemeinde Stäfa-Hombrechtikon. Zwei ursprünglich eigenständige Kirchgemeinden müssen versuchen, einen Weg des Miteinanders zu finden, in dem beide Seiten ernst genommen und respektiert werden. Als Stäfnerin bin ich gespannt auf die neuen Impulse aus Hombrechtikon. Gerne würde ich als Kirchenpflegerin dazu beitragen, diesen Prozess des Zusammenwachsens zu begleiten.

Motivation
Für mich ist die Kirche ein Ort der Besinnung und der Kraft. Es war für mich selbstverständlich, dass die Kirche nach meiner Rückkehr aus dem Ausland meine erste Anlaufstelle war. Von den verschiedenen Angeboten der Kirche hat mich unter anderem das Kerzenziehen angesprochen, das ich schon als Kind gerne besuchte. Inzwischen engagiere ich mich dabei als Helferin. Mit ihren vielfältigen Angeboten ist die Kirche ein Ort der Begegnung und leistet einen wertvollen Beitrag an die Gesellschaft. Als Kirchenpflegerin möchte ich mich dafür einsetzen, dass das weiterhin so bleibt.


Georg-Hoffmann-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Georg-Alex Hoffmann (1976)

Journalist, PR-Fachmann (Missions- und HIlfswerk)

Hombrechtikon, neu




Persönlich
Aufgewachsen bin ich als Sohn von eingebürgerten Migranten und Flüchtlingen im Kanton Bern und damit bin ich auch in der dortigen reformierten Landeskirche gross geworden – dort wurde ich getauft und konfirmiert. Mit einer Berner Kirche durfte ich später selbst ein Konfirmanden-Lager mitbetreuen. Zu Hause war ich in Stadt- und Landregionen. Zeitweise lebte ich in den USA, in Israel und immer wieder zurück in der Schweiz. Reisen führten bis Lateinamerika oder Fernost.

Im Kanton Zürich habe ich 15 Jahre meines Lebens verbracht. Zurzeit wohne ich mit meiner Frau und unseren zwei Kindern in Hombrechtikon. Wir sind eine jüdisch-christliche Familie. Ich arbeite als Journalist und PR-Fachmann (aktuell als Leiter Kommunikation für ein internationales- Hilfswerk). Ehrenamtlich war ich Künstler-Betreuer für das Zürich Film Festival oder Delegierter für den Elternrat an der Schule Hombrechtikon. In der Freizeit bewege ich mich mit meiner Familie in der Region. Zuletzt waren wir involviert in Hilfsgüter-Lieferungen für Flüchtlinge und Betroffene des Krieges in der Ukraine.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
In der Kirchenpflege interessieren mich besonders Ressorts wie Diakonie oder Religionspädagogik. Mein spezielles Interesse gilt auch dem interkulturellen Dialog. Ich bin überzeugt: Die Kirche soll für die gesamte Gesellschaft relevant bleiben. Meinetwegen mit Herz und Kopf im Himmel aber auch mit beiden Füssen auf der Erde. Harmonie und Wertschätzung ist für die Kirchenpflege mein oberstes Ziel.

Motivation
Während der Pandemie wurde mein Fokus noch mehr auf das Lokale geschärft. Global denkend – lokal agierend. Als Beobachter wie auch als Mitglied empfinde ich die Kirche Stäfa-Hombrechtikon als lebendige Gemeinschaft von Christen. Da möchte ich meinen Beitrag leisten und helfen, dass die Kirche noch für weitere Generationen und für Menschen verschiedenster Couleur da sein kann. Mit Rat und Tat.



Anne-Roth-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Anne Roth (1961)

Gymnasiallehrerin lic.phil.I,

Stäfa, neu




Persönlich
Seit knapp sieben Jahren leben mein Partner und ich in Stäfa, wo es uns wegen der schönen Lage und der sympathischen Menschen sehr gut gefällt. Für meinen Beruf als Latein- und Griechischlehrerin am Freien Gymnasium Zürich fahre ich mit der S7 in die Stadt, dort habe ich auch studiert. In meiner Freizeit spiele ich Klarinette, singe bei den Singfrauen Männedorf im Alt, wandere und treffe Freunde, lese viel und koche so, dass meine beiden erwachsenen Kinder aus Zürich und Winterthur gerne zum Essen kommen Während meiner Mittelschulzeit habe ich am anderen Seeufer in Kilchberg und Rüschlikon gewohnt, nachdem meine Eltern mit meiner Schwester und mir 1972 in die Schweiz gezogen waren. Die ersten zehn Lebensjahre lebte ich in und ausserhalb Hamburgs, was man mir auch heute noch anhört. Ich verstehe den Dialekt aber sehr gut – oft auch zwischen den Zeilen.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Die Umstrukturierung der zwei Kirchgemeinden Stäfa und Hombrechtikon zu einer vereinigten Kirchgemeinde gibt zu tun. Neues mitzugestalten, Wege und Lösungen zu diskutieren und zu realisieren – das lockt mich. Auch wäre es schön, diejenigen, die gegen die Fusion waren, von den Vorteilen zu überzeugen, sodass alle mit ganzem Herzen dabei sein können. Ich freue mich auf die Arbeit in einem Team, das ich bisher als sehr engagiert kennengelernt habe. Als Philologin liegt mir die Sprache am Herzen, auch Zahlen mag ich, und ich möchte meine Stärken gerne für unsere Kirchgemeinde einsetzen.

Motivation
Die reformierte Kirche in Stäfa habe ich bisher als sehr aktive Gemeinde erlebt: Themengottesdienste, Gemeindereisen, Frauenbrunch, Kirchenchor – und der Reformationsball! – sind nur eine kleine Auswahl des Angebotes. Für eine solche Vielfalt auf christlicher Grundlage möchte ich mich engagieren. Da ich mein Pensum als Lehrerin im Sommer kürzen werde, möchte ich mich mit frischer Energie und Engagement einer neuen Aufgabe widmen, in der ebenfalls die Menschen im Vordergrund stehen.

Siegfried-Schmidt-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Siegfried Schmidt (1968)

Qualitätsmanager

Stäfa, neu




Persönlich
Stäfa und ich. 8 «offizielle» Jahre verbinden mich mit der Gemeinde Stäfa, 25 Jahre verbinden mich mit meiner Tochter, 20 Jahre mit meinem Sohn und 4 Jahre mit meiner Frau, der ich am 12. Februar 2022 in der reformierten Kirche Stäfa das Jawort gegeben habe. Die vielfältigen und erfolgreichen beruflichen Wanderjahre u. a. im Schweizer Tourismus und der Hotellerie haben meinen Lebensweg bereichert. Seit 2009 engagiere ich mich beruflich als Verantwortlicher Business Excellence und Unternehmensentwicklung bei einem nationalen Verband für Qualitätsmanagement. Projekte, die neben Prozessen und Einblicken in verschiedene Unternehmenskulturen auch viel inspirierende Netzwerkarbeit mit wertvollen persönlichen Kontakten bietet. Beruf und Berufung im täglichen Leben, denn auch Begegnungen mit Gott sind Kontakte, die Lebensqualität bedeuten. Diese Erfahrung konnte ich als Teilnehmer im Hauskreis erleben. Mitgestalten, voneinander lernen und mit Euch und Gottes Hilfe gemeinsam Dinge bewegen. Darauf freue ich mich.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Für die kommende Legislatur stelle ich mir eine strukturierte «Operationalisierung» der strategischen Ausrichtung der Reformierten Kirche Stäfa-Hombrechtikon vor. Mit einer Einbindung der Interessen beider Gemeinden. Einen weiteren Schwerpunkt sehe ich in der Förderung eines inspirierenden Austausches, der Menschen zusammenbringt und das Gemeindeleben bereichert und weiter festigt. Hierfür teile ich gerne mein Wissen und helfe, neue Gefässe zu schaffen und bestehende Plattformen auszubauen.

Motivation
Meine Motivation orientiert sich an der Sympathie für das Leben und die Menschen in Stäfa- Hombrechtikon sowie einer inspirierenden zeitgemässen Gottesdienstgestaltung. Die Erfahrung meiner beruflichen Tätigkeit bringe ich gerne ein, um strategische Entscheidungen für die Gemeinde umsetzbar zu gestalten.


Ziegler-Fredi-rund_G (Foto: Maja Ramsauer)

Alfred (Fredi) Ziegler (1945)

Dipl. Kaufmann/ EDV-Analytiker (pensioniert)

Stäfa, bisher




Persönlich
Ich bin in Oberrieden aufgewachsen und habe an der Kantonalen Handelsschule Freudenberg als diplomierter Kaufmann abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung landete ich in der damals stark aufkommenden Informatik-Branche. Bei einem zweijährigen beruflichen Abstecher nach Genf lernte ich meine Frau kennen, die ihre Wurzeln in Stäfa hat. In Oberrieden engagierte ich mich unter anderem im Wahlbüro und in der Feuerwehr. Sportlich betrieb ich in jungen Jahren OL, dann aber während rund 30 Jahren aktiv Fussball im FC Thalwil für den ich auch ein Vierteljahrhundert für die Finanzen verantwortlich war. Vor vielen Jahren machte ich mich mit einer eigenen Beratungsfirma in Wallisellen selbständig, die ich in der Zwischenzeit zurückgefahren habe. Ich bin seit gut 30 Jahren mit Ursula Herren verheiratet und in Stäfa wohnhaft. Wir haben zwei erwachsene Söhne.In der Kirche engagierte ich mich in jungen Jahren im Vorstand der Jungen Kirche in Oberrieden und nach einer längeren „Durststrecke“ in der Kirchenpflege Stäfa.

Zielvorstellung für kommende Legislatur
Der Fusions-Zug ist angefahren. Jetzt geht es darum, dass alles Wichtige auf die Reise mitgenommen und Störendes auf dem Bahnsteig zurückgelassen wird. Mit der gewonnenen Vielfalt machen wir aus Fusions-Skeptikern Befürworter! Mit fünf unterschiedlichen Persönlichkeiten sind wir in der Pfarrschaft gut aufgestellt. Mir ist es aber wichtig, dass wir mit den sozialdiakonisch Mitarbeitenden über die Kerngemeinde hinaus den Kontakt zu „Leichtgläubigen“ und „Ungläubigen“, wo es erwünscht ist, pflegen.

Motivation
Ich fühle mich auch nach zwölf Jahren in der Kirchenpflege noch frisch genug, um nochmals in eine neue Legislatur einzusteigen. Ich bin mir sicher, dass ich mit meiner vielseitigen Erfahrung aus Berufsleben, Freiwilligen-Engagement und Behördentätigkeit einen guten Beitrag leisten kann. Die letzten zwei Jahre waren intensiv und es hat sich gezeigt, dass es kein Nachteil ist, wenn man als Pensionierter auch mal tagsüber Zeit hat für eine Besprechung oder zur zeitnahen Reaktion auf ein Problem hat.