Familienfeuer

Teig kneten (Foto: Nadja Spitzer)
Bei strahlendem Wetter durften wir am 31. August das erste Familienfeuer entzünden.
Corina Hungerbühler,

Sechs Familien versammelten sich beim Risiparkplatz. Sonnencreme wurde aufgetragen, Zeckenschutz versprüht, und das Familienlied erklang aus kleinen und grossen Mündern noch etwas zögerlich, aber mit spürbarer Freude.

Beim Aufstieg zur Risi entdeckten die Kinder, wie man Weizenkörner aus der Ähre reibt und die Spreu in die Luft pustet. Oben bei der Feuerstelle wurde eifrig gemahlen mit Steinen und Mörser. Den Erwachsenen wurde wieder einmal bewusst, wie viel Arbeit es braucht, bis ein Brot auf dem Tisch liegt.

„Wir haben ja eine richtige Küche hier draussen auf dem Bänkli!“, stellte ein Mädchen begeistert fest, als gemeinsam der Schlangenbrotteig geknetet wurde. Während der Teig ruhte und aufging, wurde die Glut vorbereitet. Würste brutzelten über dem Feuer und das Schlangenbrot backte langsam begleitet von fröhlichem Gesang.

Ein gemütlicher Vormittag klang am langsam erlöschenden Feuer aus. Beim Aufräumen freuten sich bereits viele auf das nächste Familienfeuer im Oktober.