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DESCRIPTION:Alt werden gehört grundsätzlich zum menschlichen Leben. Doch
  wir Menschen werden immer älter und die Möglichkeit\, ein sehr hohes
  Alter zu erreichen\, ist zum erwartbaren Normalfall geworden. Was
  bedeutet die steigende Lebenserwartung für uns? Wie bereiten wir uns auf
  unseren verlängerten Lebensabend vor? Und wie verändert sich in diesem
  Lebensabschnitt unser Verhältnis zu uns selbst\, zu anderen Menschen und
  zu Gott?\n\nSolchen und ähnlichen Fragen wollen wir in einer vorerst
  6-teiligen\, kirchlich geprägten Veranstaltungsreihe nachgehen. Es soll
  Informationen\, aber auch viel Raum für die Aussprache und den Austausch
  geben. Geplant sind sechs Nachmittage\, wobei die Beteiligten die Inhalte
  selbst mitgestalten können. Der Austausch findet in Gesprächsgruppen
  statt\, die jeweils von einer Gruppenleitung geführt werden. Unter
  anderem sind das Ernst Sommer\, Dinette Schneider und Lotti Hochuli.\n
 \nTermine\n6. Juni 2024\n20. Juni 2024\n4. Juli 2024\n29. August 2024\n12.
  September 2024\n26. September 2024\n\njeweils 15 - 17 Uhr\n\n1. Das
  Phänomen des langen Lebens (6.6.24)\nEin relativ hohes Alter zu
  erreichen ist heute kein Ausnahmephänomen mehr. Gegenwärtig erleben wir
  eine erste Generation dieser hochaltrigen Menschen. Das führt
  unweigerlich zu Veränderungen in unserem persönlichen Leben\, wie auch
  im Alltag der ganzen Gesellschaft. Was heisst denn Altern überhaupt? Ab
  wann beginnt dieser Prozess? Und was für Themen werden dann wichtig?\nAn
  diesem ersten Nachmittag widmen wir uns grundsätzlich diesem neueren
  Phänomen der Hochaltrigkeit und sammeln Themen und Anliegen\, die uns
  durch die Veranstaltungsreihe begleiten werden.\n\n2. Lebenshilfen für
  Hochaltrige (20.6.24)\nDas Leben ist ein Entwicklungsprozess und das
  Alter seine letzte Phase. Bis vor nicht allzu langer Zeit war es in der
  Regel auch eine sehr kurze Phase. Doch das hat sich nun geändert. «Alt
  werden» wollten die Menschen schon immer\, nun müssen sie sich zum
  ersten Mal mit dem «alt sein» als gesellschaftlichem Phänomen
  auseinandersetzen\, denn immer öfter dauert diese Phase 15 oder sogar 20
  Jahre. Damit diese letzte Phase nicht einfach dahingelebt wird\, muss sie
  bewusst gestaltet werden.\nAn diesem zweiten Nachmittag reden wir über
  ganz Konkretes. Was hilft im Alltag? Und wo kann man sich Hilfe holen?
  Wie gehen andere damit um\, dass immer weniger geht? Wie lerne ich
  loslassen? Und wie pflege ich Kontakte\, damit ich nicht in der
  Einsamkeit versinke? Und was kann ich tun gegen die Langeweile?\n\n3.
  Verschiedene Sichtweisen auf das Alter und aus dem Alter  (4.7.24)\nAn
  diesem dritten Nachmittag loten wir die verschiedenen Sichtweisen auf
  diesen Lebensabschnitt aus. Es ist eine Lebensphase mit eigenem Wert\,
  der ihr aber oft abgesprochen wird. Deshalb müssen wir den defizitären
  Blick auf das Alter thematisieren\, aber auch benennen\, was positiv ist
  und Freude macht. Denn auch im Alter behält der Mensch seine
  unantastbare Würde. Und das Alter kann auch ein Segen sein. \nWir
  diskutieren dieses Thema mit einer Ärztin\, die viel Erfahrung im Umgang
  mit alten Menschen hat.\n\n4. Menschen im Alter vor Gott (29.8.24)\nDer
  Glaube kann gerade in der letzten Lebensphase seine grösste Stärke
  entfalten\, denn er verdankt sich einer Quelle oder einem Ursprung
  ausserhalb des eigenen Lebens. Während die eigene Lebenskraft abnimmt\,
  kann der Glaube ein stabiler Halt bleiben. Allerdings zeigt sich aber
  auch\, ob er trägt. Wie verändert sich der Glaube im Alter? Wie fülle
  ich mein Leben mit Sinn? Und wie hilft mir Gott bei all dem?\nAn diesem
  vierten Nachmittag setzen wir uns mit Glaubensvorstellungen auseinander\,
  reden über Dankbarkeit und über Gnade und teilen miteinander unsere
  Strategien um «alt und lebenssatt» sterben zu können.\n\n5. Sterben\,
  Tod und Auferstehung (12.9.24)\nAm Ende des Lebens stellen sich viele
  Fragen. Praktische: Was will ich noch erleben? Was muss ich noch
  erledigen? Was muss ich alles organisieren? Und wie will ich meinen
  Abschied feiern? Aber auch solche\, die uns in einer Tiefe verunsichern:
  Wie ist das jetzt ganz ehrlich mit dem Himmel? Und was kommt nach dem
  Tod? Ist die Auferstehung nur eine schöne Geschichte oder gibt es das
  wirklich?\nAn diesem fünften Nachmittag reden wir über das Ende\, und
  auch darüber hinaus.\n\n6. Wie gehen wir weiter? (26.9.24)\nAm letzten
  Nachmittag halten wir Rückschau über das\, was wir gemacht haben\,
  fassen zusammen\, was wir erarbeitet haben und besprechen\, wie es von
  hier aus weitergehen soll.\n\n\nKontakt: David Jäger\n\nWeitere Infos:
  https://www.ref-staefa-hombrechtikon.ch/veranstaltung/53518
SUMMARY:Hochaltrig Mensch sein
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