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Liebe Leserinnen und Leser
Die Tage werden heller, die ersten Knospen brechen auf, und ein zarter Duft von Neubeginn liegt in der Luft. Der Frühling naht! Was lange verborgen war, beginnt zu spriessen. Mitten in dieses Aufblühen hinein fällt die Passionszeit. Eine Zeit des Innehaltens. Eine Zeit, die uns einlädt, genauer hinzuschauen: auf unser Leben, auf das, was trägt und auf das, was vielleicht neu werden möchte. Während draussen neues Leben sichtbar wird, sind wir eingeladen, auch innerlich Wege der Erneuerung zu gehen.
So gehen wir in diese Wochen zwischen Aufbruch und Besinnung, aufmerksam, hoffnungsvoll und offen für das, was wachsen will.
Monika Götte
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Fasten? Klingt erstmal nicht besonders verlockend.
Und doch steckt darin eine überraschende Kraft. Eine Woche lang bewusst anders leben: Gewohnheiten unterbrechen. Dem Dauerrauschen unseres Alltags eine Pause gönnen. Um Raum zu schaffen für Klarheit, für Dankbarkeit, für das, was wirklich trägt.
Du entscheidest, worauf du verzichtest. Vielleicht auf Süssigkeiten oder Alkohol. Vielleicht auf Kaffee, Social Media oder das Auto. Vielleicht auf eine Gewohnheit, die dir Zeit und Energie raubt. Dabei soll es nicht um Leistung gehen, sondern um Freiheit. Nicht um Verzicht um des Verzichts willen, sondern um die Entdeckung: Was nährt mich wirklich?
Jeden Tag gibt es ein Treffen mit einem kurzen Impuls und Raum für Austausch. Wir teilen Erfahrungen, hören einander zu und gehen diesen Weg gemeinsam.
Die Fastenwoche ist offen für alle, egal ob mit Fastenerfahrung oder ohne, mit viel Glauben oder mit Fragen.
Vielleicht ist es genau jetzt dran, auszuprobieren, wie aus Weniger mehr werden kann.
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Jahreszeitensingen Frühling
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G*tt: Ein Stern des Anstosses?
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Gottesdienst zum internationalen Tag der Frau (8. März)
G*tt – mit Sternchen. Muss das sein? Genau darum geht es. Das Sternchen irritiert. Es lässt uns stolpern, über unsere vertrauten Gottesbilder, die oft enger sind, als Gott selbst es ist.
In der jüdischen Tradition wird Gottes Name aus Ehrfurcht nicht einfach ausgeschrieben. Wir greifen diesen Gedanken auf und setzen ein Zeichen für Weite, Vielfalt und dafür, dass G*tt grösser ist als unsere Kategorien, Bilder und Zuschreibungen.
Am internationalen Tag der Frau laden wir ein, neue Dimensionen von G*tt zu entdecken, gemeinsam zu feiern, zu singen und im Glauben zu wachsen.
Herzlich willkommen – zum Mitdenken, Mitfeiern und vielleicht auch zum heilsamen Stolpern.
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Frauenbrunch "Fledermäuse"
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